Huber und Sohn Bachmehring

Bauen bis zur Hochhausgrenze

 

Mit acht Vollgeschossen aus Holz ist das im Frühjahr 2011 entstandene Holzhaus das derzeit höchste seiner Art in Deutschland und reicht nahe an die
Hochhausgrenze heran.

Sämtliche tragenden Außen- und Innenwände wurden mit der Huber-Holzmassivwand aus technisch getrockneten, stehenden Vollhölzern ausgeführt.
Diese Wände erfüllen hinsichtlich des Brandschutzes die Anforderungen an F90-B/K260.
Die Decken sind in Brettsperrholzbauweise ausgeführt und bleiben aufgrund von Kompensationsmaßnahmen im Brandschutz sichtbar. Sie erfüllen
ebenfalls die hohen Brandschutzanforderungen F90-B. AusBrandschutzgründen ist das Treppenhaus als Sicherheitstreppenraum in Stahlbetonfertigteilbauweise
konzipiert worden.

Mit den Mitteln des modernen Holzbaues werden heute nicht nur Gebäude mit sehr guten Wärmedämmwerten errichtet. Der moderne Holzbau schafft Wohnkomfort durch guten sommerlichen Wärmeschutz und vor allem auch durch komfortablen Schallschutz.
Mit den gewählten Wand- und Deckenaufbauten werden selbst die erhöhten Anforderungen der VDI-Richtlinie 4100 übertroffen.

Der Heizenergiebedarf mit 18 kWh/(m²a) liegt nahezu im Bereich des Passivhausstandards.

Darüber hinaus ist der moderne Holzbau eine effiziente und wirtschaftliche Bauweise.
Die acht Geschosse wurden in etwas mehr als drei Wochen auf der Baustelle errichtet.

Huber & Sohn setzt all dies durch konsequente Vorfertigung im Werk um.

 

Die Vorfertigung umfasst bei uns den Einbau im Werk von:

 

  • Elektroinstallationswege
  • Fertige Fassadenverkleidung
  • Fenster mit Laibung und allen Anschlüssen
  • Innenbeplankung

 

Nur im Werk lässt sich die notwendige Genauigkeit in der Ausführung erzielen. Diese Genauigkeit wiederum ist Voraussetzung für eine schnelle und präzise Montage.

Huber & Sohn ist vor allem auch mit der Holzmassivwand einer der Wegbereiter des modernen Holzbaues. Die Zertifizierung durch die TU München befähigt und berechtigt uns, Holzbauten bis zur Hochhausgrenze zu erstellen.


Mehrgeschossiges Bauen in Massivholzbauweise

Der Unterschied liegt im Kern

 

Mit der Huber I Holzmassivwand verfügt Huber & Sohn über ein geprüftes Wandsystem, das alle Anforderungen des mehrgeschossigen Bauens erfüllt.

  • Statisch hoch belastbar auch mit Scheibenwirkung,
  • mit geprüftem Brandschutz, inklusive AbP (Allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis) bis REI 90M + K260
  • einsetzbar als tragende Innenwand, Außenwand, Wohnungstrennwand, Treppenhauswand und Brandwandersatzwand
  • Laufende Eigen- und Fremdüberwachung zur Qualitätssicherung nach RAL und für hochfeuerhemmende Bauteile nach BRL A, Teil 2, durch das Materialprüfamt der TU München.

 

Brandschutz

Hohe Anforderungen an den Brandschutz

 

Mehrgeschossiges Bauen in den Gebäudeklassen 4 und 5 erfordert hohe Ansprüche an die Projektbeteiligten.

Gefragt sind Erfahrung und Können bei der Qualitätssicherung, der Aufstellung der notwendigen Nachweise und Überwachungsberichte um im sensiblen Brandschutzbereich langfristige haftungsrechtliche Risiken zu vermeiden.

 

 

Gemäß der Muster Holzbaurichtlinie (MHFHHolzR) sind in der Gebäudeklasse 4 - also Gebäude in der Regel mit bis zu fünf Vollgeschossen - die Holzbauteile hochfeuerhemmend, F60K60, auszuführen.

Besonders wichtig ist dabei die Einhaltung des Kapselkriteriums K60, also die Verhinderung einer Entzündung der Holzkonstruktion innerhalb der ersten 60 Minuten nach Entstehung des Brandes.

Zwingend in der Musterholzbaurichtlinie vorgeschrieben ist, dass die ausführenden Holzbauunternehmen einer gesonderten Eigen- und Fremdüberwachung nach Bauregelliste A, Teil 2 unterliegt.

Die Fremdüberwachung darf derzeit in Deutschland lediglich durch die Materialprüfanstalt der Technischen Universität München sowie durch die Materialprüfanstalt der Technischen Universität Braunschweig durchgeführt werden.

Huber & Sohn ist für die Herstellung und Montage von hochfeuerhemmenden Bauteilen seit 2010 von der TU München zertifiziert und wird regelmäßig fremdüberwacht.

Schallschutz

Schallschutz - ein wichtiges Thema der Wohnungswirtschaft

 

Holzbauten können den gleichen Schallschutz bieten wie Massivbauwerke. Grundlage für einen adäquaten Schallschutz im Geschosswohnungsbau stellen die Grenzwerte für den erhöhten Schallschutz gem. VDI Richtlinie 4100 dar.

 

Für Wohnungstrenndecken ist hier für den Luftschallschutz ein Rw > 56 dB und Trittschallschutz von
Ln,w < 46 dB gefordert. Für Wohnungstrennwände ist ein Luftschallschutz von R> 56 dB gefordert.

 

Durch zahlreiche Schallmessungen im Labor am Fensterinstitut in Rosenheim und im eingebauten Zustand kann Huber & Sohn Wand- und Deckenaufbauten anbieten, die die geforderten Werte des erhöhten Schallschutzes erreichen oder sogar deutlich übertreffen.




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